Die erste Anwendung von Keramik in der Zahnmedizin erfolgte durch den französischen Zahnarzt Dubois de Chemant und durch den Apotheker Alexis Duchateau im Jahre 1744 mit der Entwicklung der ersten Porzellanprothese.
Der Begriff „Keramik“ umfasst einen weiten Bereich von Produkten z.B. Geschirr, Sanitärporzellan und Dentalkeramiken.
Keramische Erzeugnisse bestehen aus einem Dreistoffsystem:
Tonmineral, Feldspat und Quarz
Die Herstellung von Keramiken erfolgt aus diesen zu Pulver gemahlenen kristallinen Stoffen, die in einen Brennvorgang mit einer mehr oder minder großen Glasphase zusammengebacken werden (Sintervorgang). Der Anteil der Glasphase in einem keramischen Produkt ist von der prozentualen Zusammensetzung der obigen Ausgangsstoffe abhängig. So beträgt z.B. die Glasphase (der Glasanteil) bei Steingut etwa 3% bis 10% während bei gutem Porzellan die Glasphase etwa 60% beträgt.